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Vom Schloss in die Zukunft

By 3. Juli 2026Juli 14th, 2026Aktuelles

Vom Schloss in die Zukunft – Schlossgymnasium verabschiedet Abiturjahrgang 2026

55 Absolventinnen und Absolventen feiern ihren Schulabschluss – Festakt erstmals vor dem Schloss, anschließend stimmungsvoller Abiball in der Turnhalle

Mit einem festlichen Abend hat das Schlossgymnasium seinen Abiturjahrgang 2026 verabschiedet. Wo in den vergangenen Jahren der historische Schlossinnenhof den Rahmen für die Zeugnisübergabe bildete, mussten die Verantwortlichen diesmal umplanen: Wegen der laufenden Sanierungsarbeiten fand der offizielle Festakt erstmals auf dem Platz vor dem Schloss statt. Die besondere Kulisse verlieh der Feier dennoch einen würdigen Rahmen, bevor sich der Abend anschließend in der festlich geschmückten Turnhalle fortsetzte.

55 Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Allgemeine Hochschulreife, vier weitere Absolventinnen und Absolventen ihre Fachhochschulreife. Mit der Übergabe der Zeugnisse endete für den Jahrgang eine prägende Schulzeit, die von gemeinsamen Erlebnissen, Herausforderungen und einem starken Zusammenhalt geprägt war.

In seiner Ansprache gratulierte Schulleiter Johannes Smolka den jungen Erwachsenen zu ihrer Leistung und erinnerte daran, dass ein Abitur niemals ausschließlich das Werk des Einzelnen sei. Eltern, Lehrkräfte sowie zahlreiche Wegbegleiter hätten ihren Anteil an diesem Erfolg. Für die Zeit nach der Schule gab er den Absolventinnen und Absolventen Gedanken zu Freiheit, Verantwortung und Resilienz mit auf den Weg – Eigenschaften, die angesichts einer sich wandelnden Welt zunehmend an Bedeutung gewännen. Dabei fand Smolka immer wieder den Wechsel zwischen nachdenklichen Impulsen und humorvollen Seitenhieben, etwa auf Fußballweisheiten oder das diesjährige Abimotto, was beim Publikum für manches Schmunzeln sorgte.

Mit dem offiziellen Teil war der Abend jedoch längst nicht beendet. In der Turnhalle blickte der Jahrgang gemeinsam mit Familien, Freunden sowie Lehrkräften auf die vergangenen Jahre zurück. Redebeiträge der Abiturientinnen und Abiturienten erinnerten an gemeinsame Studienfahrten, Unterrichtsmomente und die Entwicklung einer Kursstufe, die im Laufe der Jahre zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen war. Bilder, Rückblicke und weitere Programmpunkte sorgten immer wieder für Lacher, aber auch für nachdenkliche Momente. Immer wieder richtete sich der Dank an diejenigen, die die Schulzeit begleitet hatten – von den Lehrkräften über das Sekretariat bis hin zu Hauswirtschaft, Technik und Internat.

Neben den Erinnerungen stand vor allem der Blick nach vorne im Mittelpunkt. Für viele beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt mit Studium, Ausbildung, Freiwilligendienst oder einem Auslandsaufenthalt. Entsprechend griff Schulleiter Smolka zum Abschluss noch einmal den Gedanken auf, der sich durch seine Rede gezogen hatte: Die Freiheit, den eigenen Weg zu wählen, bringe Verantwortung mit sich – zugleich aber auch die Chance, die Zukunft selbst zu gestalten.